Marktchancen von Chiabia in Deutschland und Zentraleuropa

Die Ölsaaten spielen im Bäckereisektor eine herausragende Rolle als Rohstoff und Innovationsbestandteil für unzählige Brot-, Brötchen- und Snackkreationen. Das backende Handwerk war bei den Sonnenblumenkernen und später Kürbiskernen Vorreiter und Pionier. Seitdem wir die Einführung der Kürbiskerne erlebt haben (ca. seit 1995 ), gab es vielfältige Versuche, eine neue Ölsaat zu etablieren. Beispiele: Melonenkerne oder schwarzer Sesam, etc.. Durchsetzen konnten sich diese Versuche nicht. Entweder war der Geschmack nicht signifikant genug und / oder es gab keine positiven ernährungsphysiologischen Merkmale.

Seit ca. 20 Jahren beschäftigt sich u.a. Dr. Wayne Coates aus den USA mit dem Anbau und der Vermarktung der traditionsreichen Chiasaat. In den USA, Kanada, Australien und UK hat sich die Saat bereits als Lebensmittelergänzung im Frühstücks-Cerealien-Sektor fest etabliert. Eine Internetrecherche über Google & Co. führt Sie schnell zu Fernsehsendungen von NYBC und anderen US Kanälen. Dort wird bereits im Frühstücksfernsehen den Zuschauern, unter ihrer telefonischen Beteiligung, erläutert, wie wertvoll Chia ist. In England gibt es bereits Werbesendungen mit Fussballgrößen, in Dänemark, Holland und Tschechien wird Chia schon gehandelt und konsumiert. Interessanterweise jedoch kaum in den Kernländern für Brot und Brötchen, also Deutschland, Österreich und der Schweiz. Respektive nicht im Bereich der Grundnahrungsmittel, sondern eher in der Gesundheitsecke, also Neuform-Reformhäuser, in denen es sogar ein Vollkornbrot mit Chia gibt.

Die Chiasaat bedient die aktuellen Trends, wie z.Bsp. Streben nach Gesundheit & Wellness, Food as Fuel, Gesundes Altern, Mood Food, Schönheit von Innen, Brain Food und Gesund durch Natur.

Chiasaat kann wie jede andere Ölsaat verarbeitet werden und ist garantiert Pestizid- und GMO-frei. Ihr Geschmack ähnelt einer Leinsaat und ist relativ neutral. Sie eignet sich daher hervorragend, bestehende Topprodukte ernährungsphysiologisch aufzuwerten. Sie finden Chiasaat in Sandwichbroten und als Cerealien in Supermärkten, nicht mehr in der Gesundheitsecke (“Birkenstock-Träger“) sondern in Grundnahrungsmitteln, immer unter der Überschrift Chiabia. 
 
Wir haben uns daher die Konzept- und Vermarktungsrechte der Marke Chiabia gesichert. Es wurden im vergangenen Jahr weltweit ca. 10.000 mt Chiasaat gehandelt, während im gleichen Zeitraum ca. 600.000 mt Leinsaat vermarktet wurden. Der globale Anbau ist also noch im Aufbau und der Konsum steigt signifikant. Wir sind daher der Meinung, dass Chiasaat noch nicht wie Leinsaat vermarktet werden kann. Dafür ist das Produkt noch zu knapp und zu teuer. Wir glauben jedoch, dass man einzelne innovative Backbetriebe im urbanen Umfeld sehr gut für die Chiasaat begeistern kann.

Einige namhafte Backmittelfirmen vermarkten bereits Chia-Backmittel z.Bsp. in UK respektive verkaufen über lokale Backbetriebe an Lidl und Aldi etc.. Wir gehen daher davon aus, dass sich hier relativ bald auch etwas in Deutschland tun wird und glauben, dass wir hier die Innovationsführerschaft behalten sollten!